Exchange Server Check
Prüfen ob eine Domain Microsoft Exchange nutzt: Version, Endpoints, bekannte Schwachstellen.
Methodik & Funktionsweise
Was wird geprüft?
Umfassende Exchange-Intelligence: erkennt Microsoft Exchange Server samt Version, Patch-Stand, bekannten CVEs und End-of-Life-Status und liefert zusätzlich Host-/TLS-Analyse, Port-Exposure, SMTP-Gateway-Fingerprint, den kompletten Mail-DNS-Stack sowie priorisierte Handlungsempfehlungen.
Wie funktioniert es?
Mehrstufige Analyse: (1) HTTP-Probes aller Exchange-Endpoints (Autodiscover, OWA, ECP, ActiveSync, EWS, OAB, MAPI/HTTP, RPC/HTTP, PowerShell, REST API) auf Haupt- und mail./autodiscover.-Subdomains mit Versionserkennung aus Response-Headern. (2) Autodiscover-POST mit echtem XML-Request. (3) TLS pro Host: Zertifikat (Subject, Issuer, SAN, Wildcard-Status, Ablauf) plus Versions-Matrix TLS 1.0/1.1/1.2/1.3. (4) Port-Exposure auf 25, 443, 465, 587, 993, 995. (5) SMTP-Handshake mit EHLO-Feature-Parse und STARTTLS-Verhandlung (Cipher/Protokoll). (6) Mail-DNS-Stack: SPF, DMARC-Breakdown (p/sp/rua/ruf/adkim/aspf), DKIM-Selector-Probe, MTA-STS (DNS + .well-known-Policy), TLS-RPT, CAA, BIMI, Nameserver. (7) MX-Blacklist-Check gegen Spamhaus ZEN, Spamcop, SORBS, Barracuda, CBL. (8) CVE-Abgleich über den Microsoft Security Update Guide: pro CVE der exakte gepatchte Build je Cumulative Update; Einstufung nach CVSS-Vektor (ohne Anmeldung / mit Konto / nur intern), Abgleich des betroffenen Dienstes (OWA, ECP, Remote PowerShell, Autodiscover) mit den von außen erreichbaren Endpoints und Kennzeichnung systemabhängiger Bedingungen (Hybrid, Extended Protection, Mitigationen); dazu Lifecycle über endoflife.date. (9) Regelbasierte Recommendation-Engine priorisiert alle Findings nach kritisch/hoch/info.
Beispiel-Ergebnis
example.com → Exchange SE 15.2.2562.17 erkannt, 5 SUs hinten, 38 CVEs (davon 15 ohne Anmeldung ausnutzbar), Wildcard-Cert 165 Tage, TLS 1.3 fehlt, DMARC ohne rua, MTA-STS fehlt, 9 priorisierte Empfehlungen
Hinweise
Port 25 wird bei manchen Scans vom Hoster blockiert, sodass der SMTP-EHLO-Block leer bleibt - alle anderen Intelligence-Daten werden trotzdem sauber geliefert. Das Tool arbeitet passiv, sendet nie echte Mail und meldet sich nur unauthentifiziert an Exchange-Endpoints. Die CVE-Zuordnung beruht allein auf dem von außen erkannten Build – ob eine CVE tatsächlich zutrifft, hängt von Konfiguration, Serverrollen, aktiven Mitigationen und genutzten Funktionen ab; weitere Server der Organisation können einen anderen Patchstand haben.
Was prüft der Exchange Check?
Der Exchange Check erkennt Microsoft Exchange Server und ermittelt die eingesetzte Version. Exchange ist einer der meistgenutzten E-Mail-Server in Unternehmen und ein häufiges Ziel für Cyberangriffe. Veraltete Exchange-Versionen ohne aktuelle Sicherheitspatches stellen ein erhebliches Risiko dar. Das Tool prüft bekannte Exchange-Endpoints wie Autodiscover, OWA, ECP und ActiveSync und ermittelt die Version über HTTP-Header und Response-Muster.
Exchange absichern
- 1Halten Sie Exchange immer auf dem neuesten Cumulative Update (CU).
- 2Deaktivieren Sie nicht benötigte Endpoints (ECP, PowerShell) für externe Zugriffe.
- 3Nutzen Sie einen Reverse-Proxy vor Exchange für zusätzlichen Schutz.
- 4Prüfen Sie regelmäßig auf bekannte CVEs für Ihre Exchange-Version.