Phishing-Link prüfen
Verdächtige Links und URLs kostenlos auf Phishing & Malware checken – im echten Browser, ohne Klickrisiko. Sofort, ohne Anmeldung.
🔒 Hinweis: Als riskant erkannte URLs speichern wir anonym (ohne wer sie eingegeben hat), um Phishing-Kampagnen zu erkennen und die Erkennung laufend zu verbessern. Enthaltene, entschlüsselbare E-Mail-Adressen werden vor dem Speichern entfernt. Zusätzlich halten wir fest, was die Seite zeigte — Titel, Ziel und ein Bildschirmfoto —, damit eine spätere Prüfung noch nachweisen kann, was dort stand, nachdem die Kampagne abgeschaltet wurde. Trägt eine Adresse eine entschlüsselbare Empfänger-Kennung, stammt das gespeicherte Bild von einem Aufruf derselben Seite ohne Abfrageparameter: dieselbe gefälschte Maske, aber ohne die Adresse des Empfängers, die solche Seiten regelmäßig im Formular anzeigen.
Methodik & Funktionsweise
Was wird geprüft?
Bewertet eine URL anhand von 12+ Phishing-/Malware-Indikatoren und vergibt einen Risk-Score 0-100.
Wie funktioniert es?
Pattern-Analyse für: NO_HTTPS, IP_AS_HOST, lange URL, viele Subdomains, verdächtige TLDs (.zip/.click/.xyz/...), URL-Shortener, Brand-Impersonation (35 Top-Brands), IDN-Homograph (Latin+Cyrillic/Greek-Mix), Punycode, Phishing-Pfad-Keywords (login/verify/account/secure...), non-standard Ports. Plus Live-Lookup gegen URLhaus (abuse.ch, kostenlos).
Beispiel-Ergebnis
http://paypal-secure-login-update.click/verify → Score 75, level=critical (NO_HTTPS + SUSPICIOUS_TLD + BRAND_IMPERSONATION + PHISHING_KEYWORDS_PATH)
Hinweise
Brand-Impersonation kennt offizielle Apex-Domains der erkannten Marken — eine URL mit "paypal" im Host, die nicht auf paypal.com/paypal.de endet, gilt als verdächtig.
Wie prüfe ich einen Phishing-Link?
Um einen Phishing-Link zu prüfen, fügst du ihn oben ein – der Checker prüft die verdächtige URL in Sekunden auf über 20 Phishing- und Malware-Signale und kombiniert das mit drei externen Reputationsquellen. Du kannst so jeden verdächtigen Link checken, ohne ihn selbst anzuklicken. Statische Analyse: Brand-Impersonation gegen 80+ Marken (inkl. DACH-Banken), IDN-Homograph-Angriffe, verdächtige TLDs, URL-Shortener, Base64-kodierte Weiterleitungen und Opfer-Adressen, Webshell-Pfade auf gehackten Seiten sowie Cloud-Storage-Hosting. Zusätzlich lädt ein Headless-Deep-Scan (echter Chromium-Browser) die Seite wie ein Nutzer und beobachtet, was WIRKLICH passiert – so werden cloakende Seiten enttarnt, die simplen Abrufen harmloses HTML zeigen: automatische Datei-Downloads, „ClickFix"/Fake-Captcha-Zwischenablage-Angriffe und Weiterleitungen über Referrer-Verschleierer. Externe Quellen: URLhaus, Google Safe Browsing und RDAP (Domain-Alter). Ergebnis ist ein Risk-Score von 0–100 mit Klassifikation low/medium/high/critical und einer klaren Begründung je Indikator.
Score richtig einordnen
- 1Score 0 = keine Indikatoren getroffen – das ist kein Freibrief, nur „nichts Auffälliges gefunden".
- 2Ein reiner URL-Shortener landet bewusst nur bei „medium": das echte Ziel ist verborgen, vor dem Klick prüfen.
- 3Zero-Day-Phishing auf brandneuen Domains ist oft noch in keiner Blocklist – der Deep-Scan fängt trotzdem viele davon.
- 4Bei Online-Banking-/Login-Mails im Zweifel die echte Adresse manuell eintippen statt auf Links zu klicken.
- 5Verdacht bestätigt? An reportphishing@apwg.org oder URLhaus melden – hilft anderen.
Häufige Fragen
Wie kann ich einen Phishing-Link prüfen?
Kopiere den verdächtigen Link und füge ihn oben in das Feld ein. Der Checker prüft ihn sofort auf über 20 Phishing- und Malware-Signale plus URLhaus und Google Safe Browsing und zeigt einen Risk-Score mit Begründung – ganz ohne den Link selbst anzuklicken.
Kann ich einen Link checken, ohne ihn anzuklicken?
Genau dafür ist das Tool gedacht. Die Seite wird ausschließlich in einer isolierten Server-Umgebung geöffnet, niemals auf deinem Gerät. So kannst du jeden verdächtigen Link gefahrlos checken, bevor du ihm vertraust.
Ist der Phishing-Link-Checker kostenlos?
Ja. Die Prüfung ist vollständig kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Einfach die verdächtige URL bzw. den Link einfügen und prüfen.
Wird die Seite tatsächlich geöffnet?
Für die Deep-Analyse ja: ein isolierter Headless-Browser (Chromium) lädt die Seite in einer sicheren Server-Umgebung, niemals auf deinem Gerät. Downloads werden abgefangen und nie ausgeführt, private/interne Adressen sind per SSRF-Schutz blockiert.
Was bedeutet der Risk-Score?
0–14 low (keine bis schwache Indikatoren), 15–39 medium, 40–69 high, ab 70 critical. Der Score ergibt sich aus über 20 Einzelsignalen plus URLhaus und Google Safe Browsing; jeder Treffer wird mit Begründung aufgelistet.
Erkennt der Checker auch Cloaking?
Ja – genau dafür ist der Headless-Deep-Scan da. Viele Phishing-Kits zeigen einfachen Abrufen harmloses HTML und nur echten Besuchern die Attacke. Der Checker simuliert einen echten Browser samt Nutzergeste und erkennt so Auto-Downloads, ClickFix-Zwischenablage-Angriffe und verschleierte Weiterleitungen.
Warum wird eine Kurz-URL nur als „medium" eingestuft?
Weil ein Kurzlink allein kein Beweis für Phishing ist – Millionen legitimer Links nutzen bit.ly & Co. Der Checker markiert die Verschleierung („echtes Ziel verborgen"). Erst wenn weitere Signale dazukommen (kodierte Ziel-URL, Webshell-Pfad, Cloud-Hosting), springt er auf high/critical.